“Das Leben ist so bunt, wie du es dir machst.”
Der Winter kam
und die Farben starben.
Die Welt wirkt nun grau und kalt.
Der Schnee trägt ein schmutziges Weiß,
dunkelgrün und braun der Wald.
Die Farben geraubt,
im trocknen Laub,
spitzt doch schon junges Grün.
Sieh dich nur um, kannst du im Garten
Krokusspitzen seh’n.
Und der Himmel trägt rot,
trägt blau und grau,
trägt gar ein Regenbogengewand.
Bleibt nicht besteh’n, wird nicht vergeh’n,
zieht nur weiter übers Land.
Und im Geäst,
beim leeren Vogelnest,
wachsen Palmkätzchen ungestört.
Wachsen am Baume, darunter wachsen
Schneeglöckchen und läuten ungehört.
